Projekt »Manatis«

Habitat Zerstörung und in vereinzelten Fällen gezielte Tötung sind die wichtigsten Gefahren für die Manati Population entlang der brasilianischen Küste. Obwohl Zahlen zur Gesamtpopulation unbekannt sind zeigen aktuelle Studien dass in einigen Arealen ihres ursprünglichen Verbreitungsgebietes die Tiere nicht mehr vorkommen. Gegenwärtig ist die Verbreitung lückenhaft was wiederum bedeutet dass nur noch kleine, isolierte Populationen existieren.

Laut der Roten Liste der IUCN ist die Gesamtpopulation dieser südamerikanischen Manati-Unterart rückläufig und wird daher als gefährdet eingestuft. In Kopperation mit der Universidad Federal do Rio Grande, Brasilien und dem Zoo Odense und unter der Leitung von Prof. Secchi unterstützt YAQU PACHA aktuell ein Forschungsprojekt in dem mittels Isotopenanalysen einzelne Populationen, sowie auch Habitat- und Nahrungspräferenzen definiert werden sollen. Die Ergebnisse dieser Studien sollen dazu dienen die relevanten Eigenschaften der Lebensräume dieser Tiere besser zu verstehen um sie gezielt schützen zu können.